Mannheim 2.480
oder die subjektive Sicherheit

Premiere:
Ein szenischer Parcours durch die Multihalle im Herzogenriedpark

Die 20. Ausgabe der Internationalen Schillertage macht die ganze Stadt zur Bühne und trägt Schiller auch an Orte, an denen man ihn nicht vermutet hätte. Der freie Regisseur Clemens Bechtel ist vor allem für seine dokumentarischen Arbeiten bekannt – und mit „Mannheim 2.480 oder die subjektive Sicherheit“ präsentiert er im Rahmen der Schillertage einen szenischen Parcour durch die Multihalle.

„Mannheim 2.480“ nimmt uns mit auf die Reise in eine Welt der totalen Kontrolle. Das Stück wirft einen Blick in die Zukunft des öffentlichen Raums. Die Multihalle wird dabei zum begehbaren Überwachungsraum und zum Spielort unserer Ängste.

Ein Bus bringt das Publikum vom Nationaltheater in die Multihalle. Mit Kopfhörern ausgestattet, werden die Zuschauer*innen in verschiedene Räume und Ebenen des ungewöhnlichen Gebäudes geführt. Hier erleben sie die unterschiedlichen Blickwinkel von Kameraüberwachung, Polizei, vermeintlichen Verbrecher*innen, besorgten Bürger*innen und von Menschen, denen die umfassende Beobachtung Unbehagen bereitet. Was und wer macht uns Angst? Was ist wirklich bedrohlich? Was ändert sich, wenn Kameras ständig auf uns gerichtet sind? Und was macht das mit der Stadt?

Voraufführung:
MI 19.06.2019 – 21.00

Premiere:
DO 20.06.2019 – 21.00

Weitere Vorstellungen:
FR 21.06.2019 – 21.00
SA 22.06.2019 – 21.00
SO 23.06.2019 – 19.30
DO 27.06.2019 – 19.30
FR 28.06.2019 – 21.00
SA 29.06.2019 – 21.00
Startpunkt: Bushaltestelle Nationaltheater vor dem Theatercafé

Ein Projekt im Rahmen des Veranstaltungsprogramms EUTOPIA MULTIHALLE – SHARING HERITAGE.
Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Infos und Kartenbestellung

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